Bus fahren auf Madeira

Zusammen mit meiner Freundin war ich auf Madeira im Urlaub. Wir wollten unbedingt Wandern auf Madeira, denn nirgends kann man besser die Natur erkunden als hier. Zuerst dachten wir, wir kommen mit dem Bus überall gut hin, aber später haben wir uns doch einen Mietwagen geholt, weil man eben nicht überall ohne Auto gut hinkommt. Es gibt trotzdem aber unheimlich viele Busse auf Madeira und davon will ich heute einmal erzählen. Wer keinen Mietwagen haben will und auch auf ein Taxi aus Kostengründen verzichten möchte, hat eigentlich in den Bussen einen guten Ersatz gefunden. Das System der Busse ist aber leider nicht wirklich einfach zu verstehen. Insgesamt gibt es nämlich ganze 5 Busgesellschaften, die jeweils in einem anderen Teil der Insel fahren. Sie sind durch ihre Farben auseinanderzuhalten. Wenn man das nicht weiß, kann man schnell einmal in den falschen Bus steigen und auf der komplett anderen Seite der Insel ankommen. Nicht gerade sehr praktisch. Der gelbe Bus der Horários do Funchal Gesellschaft fahren zum Beispiel nur im Stadtgebiet von Funchal. Die grauen Busse fahren auch in die angrenzenden Gebiete.

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Foto: derfla / pixabay

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Parken auf Madeira

Wenn man auf Madeira unterwegs ist, hat man meist sein Auto immer mit dabei. so ging es zumindest mir und meiner Freundin wir sind zwar auch viel Wandern gegangen, aber man musste natürlich auch erst einmal zu dem Startpunkt kommen und da kommt man eben nur mit dem Auto hin. Wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist, fängt man auch an, sich Gedanken darüber zu machen, wo man denn Parken kann, wenn man ankommt. Diese Frage stellt sich aber so gut wie nie auf Madeira, weil man einfach überall Parken kann. Parken ist auf Madeira überhaupt kein Problem. Nur, wenn man in Funchal unterwegs ist, sollte man in ein Parkhaus fahren. Die Stadt ist wegen der Anwohner und Touristen nämlich ziemlich überlaufen. Es ist deswegen ratsam, in ein Parkhaus zu fahren. Die meisten Parkplätze am Straßenrand gehören nämlich den Anwohnern und die haben dafür einen Ausweisnummer, damit sie dort parken dürfen. Wenn man falsch steht, kommt meist sofort jemand und macht einen freundlich darauf aufmerksam, aber darauf sollte man sich auch nicht verlassen, denn man kann auch schon einmal abgeschleppt werden.

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Foto: domeckopol / pixabay

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Levadas auf Madeira

Mit meinem Freund habe ich mich für einen Madeira Urlaub entschieden. Wir waren beide ganz gespannt auf die Insel, denn uns wurde vorher schon so viel davon erzählt. Wenn man auf Madeira unterwegs ist, fallen einem sofort die Wasserkanäle auf, die es überall auf der Insel gibt. Sie heißen Levadas und dienen der Bewässerung der Terrassenfelder. Von der feuchten Seite der Insel wird so das Wasser zu den Feldern im Süden geleitet, damit dort auch gewässert werden kann. Die Bauern legten nämlich auch auf der trockenen Hälfte der Insel Terrassenfelder an und wunderten sich dann, warum nicht anfängt zu blühen und zu wachsen. Maurische Arbeiter kamen dann auf die Idee, ein komplexes Bewässerungssystem zu planen, das zum Ende des 20. Jahrhunderts fertiggestellt wurde. Über 2000 km sollen die Levadas lang sein. Es gibt kleine und große, welche mit Tunneln und Wasserfällen, aber auch Wasserreservate und spektakuläre Levadas. Nur durch die Levadas ist die Insel Madeira so grün wie sie eben grün ist. Zudem machen die Levadas Madeira zu einem Wanderparadies, denn an ihnen können sich die Wanderer orientieren.

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Foto: casc / pixabay

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Bergiges Madeira

Madeira hat viele schöne Ecken, die man entdecken kann und das wollten wir beide, mein Freund und ich, auch in unseren Wanderferien Madeira. Dazu muss man aber wissen, dass Madeira keine typische Urlaubsinsel ist, sondern eher eine Insel, auf der man etwas erleben kann. Wer faul in der Sonne am Strand liegen möchte, ist auf Madeira komplett falsch. Strände gibt es hier nämlich so gut wie gar nicht und die Sonne scheint hier auch nicht ständig. Im Gegenteil: Es kann manchmal auch wirklich einen Tag durchregnen. Das ist es aber auch, was Madeira so besonders macht, denn durch den Regen gedeiht die Insel so richtig schön. Aus diesem Grund gibt es viele Pflanzenarten, die endemisch sind und die gesamte Insel ist richtig schön grün. Das hat man auf anderen, sonnigen Inseln selten. Das Wetter auf Madeira ist übrigens auch sehr angenehm zum Wandern und so hatten wir beide unser ideales Urlaubsziel gefunden. Wir waren schon ganz gespannt auf die Insel, weil uns schon so oft von ihr vorgeschwärmt wurde, sodass wir sie auch endlich einmal erleben wollten.

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Foto: gemat18 / pixabay

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La Reunion – das letzte französische Inselurlausparadies

La Reunion ist ein französisches Überseedepartement und so gesehen eine der letzten Kolonien der einstigen Seemacht Frankreich. Die Bürger der Insel sind EU-Bürger und die Insel trägt den wunderschönen Beinamen „Insel der Zusammenkunft“. Die Insel liegt rund 700 km östlich von Madagaskar und 200 km von Mauritius entfernt. Größer als das Saarland ist die Insel nicht, auch wenn sie sich hin und wieder durch den Ausbruch des Vulkans zu einer Landerweiterung kommt, da die Lava größtenteils in Meer fließt. Doch auch zu Beeinträchtigungen im Straßen- und Luftverkehr kann ein Ausbruch immer wieder einmal führen. Auf der Insel herrscht dabei ein tropisch-sommerfeuchtes Klima. In der Regenzeit von Dezember bis März herrschen hier Temperaturen von um die 30 °C. Ansonsten wird es nicht wärmer als 25 – 30 °C. Und es kann auch sein, dass die Temperaturen durchaus unter 15 °C rutschen.


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Urlaub auf La Reunion

Die Insel La Reunion ist ein französisches Überseedepartement und eines der letzten Kolonien dieser einst großen Seemacht. Die Insel trägt den wunderschönen Beinamen „Insel der Zusammenkunft“, die rund 700 km östlich von Madagaskar und 200 km von Mauritius entfernt liegt. Die Insel hat eine Fläche, die vergleichbar ist mit dem deutschen Bundesland Saarland. Immer wieder wird die Insel von Vulkanausbrüchen heimgesucht. Der Piton de la Fournaise spie das letzte Mal 2007 Lava, wodurch die Insel um einige Quadratkilometer wuchs, denn dieser aktive Vulkan befindet sich im Westen der Insel und grenzt im Osten hin zum Indischen Ozean. Die letzte kleineren Eruptionen wurden 2015 registriert. Immer wieder führen sie zu Sperrungen von Küstenstraßen. Das letzte Mal zwischen St. Philippe und Bois Blanc.


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Camping boomt

Offenbar ist Camping wieder in Mode gekommen. Dazu wesentlich beigetragen hat auch der Umstand, dass doch immer mehr Verbraucher ihren Urlaub in die nordafrikanischen Länder Ägypten, Marokko und Tunesien stornieren und auch die Türkei im Moment nicht gerade im Fokus der Aktivitäten steht. Denn auch dort gibt es Terroranschläge – ob nun von staatlicher Seite gelenkt, wie einige behaupten oder aber tatsächlich von der PKK oder der Terrororganisation IS – die Verbraucher aus Deutschland haben zunehmen Angst und sehen sich nach Alternativen um. Und diese finden sie im eigenen Land, und zwar vor allem auf dem Campingplatz. Inzwischen zieht aber sogar jeder 20. Urlauber in Deutschland das Wohnmobil dem Hotelzimmer als Übernachtungsmöglichkeit vor. Denn die Wohnmobile sind wesentlich komfortabler geworden und längst nicht mehr so teuer wie früher beim Mieten.

Foto: Norbert Schmitz  / pixelio.de
Foto: Norbert Schmitz / pixelio.de

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Camping – mehr als nur Zelten

Bedingt durch den Wegfall von klassischen Reisezielen wegen der drohenden Terrorgefahr und auch wegen Flüchtlingszügen ist das Camping wieder in Mode gekommen. Das Wohnmobil mieten Deutschland sollte daher in diesem Jahr schon erfolgt sein. Denn es gibt nur noch wenige freie Kapazitäten an Wohnmobilen und auch an freien Stellplätzen auf den Campingplätzen. Inzwischen zieht es jeden 20. Deutschen hinaus zum Camping und weg vom Hotelzimmer. Die Hoteliers spüren inzwischen vielerorts, dass sich ein Trend entwickelt, der ihnen überhaupt nicht passt. Viele Hotelbetriebe haben daher schon ihre Preise gesenkt, um so doch noch einige Verbraucher aus der Reserve zu locken. Dabei sind die Zeiten des klassischen Zeltens längst vorbei. Ein Wohnmobil benötigt eben mehr Platz. Und dies spornt die Betreiber von Campingplätzen zum Ausbau ihrer Anlagen an. Selbst mitten in der Saison wird wohl noch kräftig gebaut werden, weil auch die Türkei als klassisches Reiseziel nur noch für wenige Deutsche attraktiv ist. Grund sind nicht zuletzt die scharfen Angriffe des obersten Mannes im türkischen Staate, der sich wie ein Sultan aufspielt.

Foto: juli.gänseblümchen  / pixelio.de
Foto: juli.gänseblümchen / pixelio.de

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Kulinarisch Kroatien erleben

Ohne die Leckereien dieses Landes genossen zu haben, sollte man Kroatien nicht verlassen. Denn dieses Land birgt so manches kulinarische Geheimnis, auch wenn viele Kroaten sich den Leckereien der Nachbarländer bemächtigt haben und diese genießen. So trinken die Kroaten sehr gerne türkischen Kaffee oder essen auch gerne Strudel, wie man ihn auch in Österreich bekommen kann. Auch die Pasta findet sich in vielen Gerichten wieder. Und die ist bekanntlich ein Gericht aus Italien. Doch Italien, die Türkei und Österreich sind schließlich nicht weit. Und Kroatien war schließlich einmal Teil der Monarchie Österreich-Ungarns. Doch das Essen in den verschiedenen Landesteilen von Kroatien unterscheidet sich doch etwas. An der Küste isst man eher Fisch, im Landesinneren eher Fleisch. Natürlich gibt es auch im Landesinneren Fischrestaurants. Dabei wird der fangfrische Fisch von der Küste auf schnellstem Weg zum Empfangsort gebracht.

Foto: N.Schmitz  / pixelio.de
Foto: N.Schmitz / pixelio.de

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Kroatien kulinarisch entdecken

Ohne die kulinarischen Seiten des Landes kennengelernt zu haben, sollte man Kroatien Ferien eigentlich nicht beenden. Dabei sollte man wissen, dass die Küche Kroatiens stark regional geprägt ist. Das Essen an der Küste, auch in den Restaurants für die Touristen, ist stark mediterran geprägt. Man bereitet hier den Fisch schonend zu und mit wenig Fett eben. Neben Fisch kommen auch andere Meeresfrüchte auf den Tisch. Wer im Landesinneren Urlaub macht, der kann die landestypischen Fleischgerichte kosten. Die Küche hier ist allgemein ein bisschen deftiger gehalten, weil hier auch der Zugang zu frischem Gemüse und den Kräutern besteht. In den Regionen Kvarner Bucht und in Istrien ist die Küche von beiden Seiten beeinflusst. Dalmatien indes mehr mediterran. Dabei transportiert man den fangfrischen Fisch natürlich auch gleich weiter in die entlegeneren Gegenden von Kroatien und bietet ihn dort zum Verkauf an.

Foto: Helga Gross  / pixelio.de
Foto: Helga Gross / pixelio.de

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